Tavula

Tuvalu

Veit Helmer, Deutschland 1999, 100 min, deutsches Original mit englischen Untertiteln

Ein Film voller Einfälle, ungewöhnlicher einmaliger Bilder, voller Tricks und Fehler auch, in vielem sichtbar aus zweiter Hand, dabei trotzdem hochinteressant und ein bisschen wunderbar. Ein riesiges Schwimmbad, alt, verwahrlost und menschenleer. Es blubbert und gluckst darin, plitscht und platscht, und die Wände knarzen. Lauter Töne hört man, still ist es nie und doch fällt kaum ein Wort. Ein Traumgebäude, irgendwo im Nirgendwo eines utopischen Ortes, dabei sichtbar dem unausweichlichen Untergang preisgegeben. Hier lebt Anton mit seinem blinden Vater Karl. Anton hat das Gebäude mit dem Schwimmbad noch nie verlassen und träumt davon, als Kapitän über die Meere zu fahren. Tagtäglich hat er jedoch alle Hände voll zu tun, um seinem Vater bessere Zeiten vorzugaukeln: Die vielen planschenden Badegäste kommen nur von einem Tonband, das Anton zu einer Endlosschleife montiert hat. Eines Morgens besucht die junge Kapitänstochter Eva das Schwimmbad und Antons Leben bekommt eine neue Wendung. Am Rande des Schwimmbeckens entspinnt sich eine zarte Romanze.

»Tuvalu, der Erstling des Münchner Regisseurs und Filmhochschülers Veit Helmer ist einer der ungewöhnlichsten deutschen Filme seit Jahren. Ein genialischer Streich voller Einfälle, ungewöhnlicher einmaliger Bilder, voller Tricks und Fehler auch, in vielem sichtbar aus zweiter Hand, dabei trotzdem hochinteressant und ein bisschen wunderbar.« Artechock.de

»Schon die Entstehungsgeschichte ist filmreif. Die Idee, einen Spielfilm über ein Schwimmbad zu drehen, kam Veit Helmer bereits 1987, als er das Bismarck-Bad in Hamburg besuchte. Schon in den nächsten Tagen entstanden erste Entwürfe eines Drehbuches, dann folgte das Studium an der HFF München mit sechs Kurzfilmen, 1995 griff der Jungregisseur die Idee wieder auf und arbeitete mit Michaela Beck drei Jahre am Drehbuch.« Kino-zeit.de

Trailer: http://www.youtube.com/watch_popup?v=TqrgLDSA7K8&vq=medium

CONTAINERCITY

28. April, 21 Uhr

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