Thom Luz

thom luz Schweiz
Die verlorene Kunst, ein Geheimnis zu bewahren
Ein musiktheatrales Symposium zum Reisen ohne Bewegung
Ein Mann stirbt in einem Hotelzimmer. Er hinterlässt zahlreiche Papiere, einen Dudelsack und drei selbst verfasste Romane, davon zwei Meister-werke. Wer war dieser geheimnisvolle Mann namens Raymond Roussel aus Paris, der das Zimmer am Ende des Gangs bewohnte? Drei Darsteller und zwei Musiker als Mitglieder des Kultzirkels ›Reisen ohne Bewegung‹ kommen zusammen, um einen Beweis gegen die Notwendigkeit der äußeren Welt zu erbringen. Voller Fantasie und Überraschungen steckt diese kleine, kammermusikalische Reise – eine Reise mit dem Wunsch, sich die Welt nach eigenen Vorstellungen einzurichten.
»Mit komischen Schlenkern und schwebender Poesie kreist Luz ein Mysterium ein, das am Ende ungelöst bleibt. (…) Man bleibt gebannt bei der Sache und schwingt gern im Ungefähren des bewahrten Geheimnisses mit.«
Süddeutsche Zeitung
A man dies in his hotel room. He leaves behind numerous papers, a bagpipe and three novels he has written, two of which are masterpieces. Who was this mysterious man called Raymond Roussel from Paris, who inhabited the room at the end of the corridor? In The lost art of keeping a secret, three performers and two musicians come together as members of the cult circle ›Travel without movement‹ in order to find proof that the outside world is unnecessary. This short chamber musical journey is full to the brim with imagination and surprises – a journey of desire to create the world according to one’s own vision.
Konzept + Regie: Thom Luz • Kostüme + Licht: Tina Bleuler • Musik: Mathias Weibel • Darsteller: Jonas Knecht, Thom Luz, Markus Mathis
Violine, Celesta: Mathias Weibel • Violoncello: Anderson Fiorelli
EXERZIERHALLE
28. April, 21 Uhr + 29. April, 19 Uhr · Dauer: 1 h
