Mission Statement

PAZZ ist kein Showcase-Festival, sondern ein Arbeitsfestival, eine Plattform, die einen produktiven Austausch ermöglicht.

PAZZ will im kurzlebigen Kulturbetrieb langfristige Ziele verfolgen und Perspektiven eröffnen.

PAZZ will eine Verbindung zwischen subventionierten Theaterstrukturen und der freien Theaterszene schaffen, diese in sinnvolle Arbeits- und Kooperationszusammenhänge bringen und verschiedene – auch internationale – Strukturen zusammenführen.

PAZZ ist nicht an einzelnen Top-Produktionen interessiert, sondern an Gruppen und deren Potential.

PAZZ will diese einen Teil ihres Weges begleiten und unterstützen.

PAZZ will über internationale Zusammenarbeit nachdenken, diskutieren und neue Formen der internationalen Kooperation ausprobieren. Auf diese Weise sollen Musterbeispiele und – strukturen entwickelt und neue Standards gesetzt werden.

PAZZ will die Durchdringung aller Lebensbereiche und des öffentlichen Lebens mit Kunst und Kultur.

PAZZ will der deutschen Theaterarbeit im Ausland eine größere Bedeutung verschaffen.

PAZZ will 2012 zeigen, dass ein internationales Festival mit großer Strahlkraft auch außerhalb der großen Ballungszentren möglich ist.

PAZZ will 2012 zum ersten Mal zahlreiche Eigen- und Koproduktionen des Staatstheaters Oldenburg mit deutschen und internationalen KünstlerInnen und Gruppen erarbeitet und zeigen. Durch individuelle Produktionsstrukturen werden Arbeiten realisiert, die sowohl im Stadttheater als auch in freien Zusammenhängen und im Ausland präsentiert werden können.

PAZZ will 2012 die einmalige Chance nutzen, eine bisher noch nicht dagewesene Konstellation von Expert_innen verschiedener Bereiche und Organisationen in Oldenburg zusammen zu bringen und durch den Transfer untereinander ein neues Netzwerk zu initiieren sowie Erfahrungen auszutauschen. Dazu werden u. a. gehören: Internationales Festival Forum des ITI, Dramaturgische Gesellschaft, Deutscher Übersetzerfonds, Verband deutschsprachiger Übersetzer sowie KünstlerInnen, FestivalmacherInnen und ÜbersetzerInnen aus aller Welt.

PAZZ will 2012 mit der erstmals installierten Containercity in einer Art Künstler_innenkolonie die Grenzen zwischen Künstler_innen und Zuschauer_innen aufheben und den Arbeitstreffen-Charakter des Festivals transparent und nachvollziehbar machen. Von dieser teilweise offenen Produktionsweise verspricht sich PAZZ neue Impulse für die Produktions- und Vermittlungsarbeit.

 

TEAM

Festivalleitung: Thomas Kraus

Kuratoren: Thomas Kraus, Jörg Vorhaben, Erik Altorfer (TRANZZFER Containercontest)

Organisation: Katharina Wisotzki, Gülay Polat

Festivalarchitektin: Frieda Schneider

Festivalteam: Aileen Albrecht, Achim Barghorn, Konstantin Bock, Jana Eiting, Caroline Froelich, Annika Gloystein, Keno Hellmers, Karin Ideler, Matthias Klompmaker, Helge Kock, Elisabeth Krabbe, Nane Krüger, Mona Li, Annika Maier, Bernd Mand, Sandra Materia, Anna-Lena Meiners, Neele Müller, Mira Riebau, Till Rölle, Erlan Santiago da Silva, Anike Sedello, Lajos Talamonti, Danielle Valentim, Katrin Windheuser, Felix Worpenberg, Sonja Wunderlich.

Getting Acrozz: Karen Witthuhn (Gesamtleitung, Mentorin), Yvonne Griesel (Leitung Symposium, Mentorin), David Maß (Leitung Symposium, Mentor), Andreas Jandl (Mentor)

Übersetzer: Anka Beltz, Irina Bondas, Uwe Dethier, Anna Galt, Cerridwen Johnston, Jens Peters, Katja von der Ropp, Julia Rützel, Lisa Wegener

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