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Das Große Rennen von Belleville

Von Sylvain Chomet, Frankreich, Kanada, Belgien 2002, 81 min

Altmodisch, verschroben, eigenwillig – und äußerst liebenswert. Das große Rennen von Belleville überzeugt mit einer Leichtigkeit, Absurdität und Komik, die quer durch die Film- (Keaton, Chaplin, Tati) und Kunstgeschichte (Otto Dix, George Grosz) führt.

In einem winzigen Häuschen neben dem Bahndamm lebt Champion bei seiner Großmutter, Madame Souza, die ihn adoptiert hat. Er ist ein einsamer kleiner Junge, und Madame Souza würde alles tun, um ihn fröhlich zu sehen. Als sie herausfindet, dass der Bub nirgends glücklicher ist als auf dem Fahrrad, startet sie mit ihm ein intensives Trainingsprogramm. Die Jahre vergehen, und Champion erweist sich seines Namens immer würdiger. Schließlich ist es soweit: er tritt an beim berühmtesten Fahrradrennen der Welt, der Tour de France. Doch während der mühsamen Etappe durch die Berge wird Champion von zwei mysteriösen Männern in Schwarz entführt. Sie haben allerdings ihre Rechnung ohne die besorgte Oma gemacht, denn Madame Souza und ihr treuer Hund Bruno heften sich auf ihre Fersen. Die Odyssee führt sie auf einem Schlauchboot über den Ozean in die amerikanische Megalopolis Belleville. Dort schließen sie Bekanntschaft mit den berühmten Drillingsschwestern „Les Triplettes de Belleville“, drei exzentrischen Music-Hall Stars der 30-er Jahre. Dank Brunos ausgeprägtem Geruchssinn und der beherzten Hilfe der „Triplettes“ stößt Madame Souza bald auf Champions Spur. Doch um den Enkel zu befreien, muss sie sich mit einem mächtigen Gegner anlegen: der französischen Mafia, die mit dem entführten Radprofi teuflische Pläne verfolgt…

»Altmodisch, verschroben, eigenwillig – und äußerst liebenswert. So könnte man nicht nur die Figuren in “Das große Rennen von Belleville” bezeichnen, sondern auch den Film selbst.« fluter.de

»”Das große Rennen von Belleville” überzeugt mit einer Leichtigkeit, Absurdität und Komik, die quer durch die Film- (Keaton, Chaplin, Tati) und Kunstgeschichte (Otto Dix, George Grosz) führt. Gesprochen wird kaum, und darum musste der Film nicht synchronisiert werden.« Abendblatt.de

Trailer: http://www.youtube.com/watch_popup?v=6fwM4hnsdSA&vq=medium

CONTAINERCITY

25. April, 21 Uhr

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